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Bessere Personas dank künstlicher Intelligenz

Wer regelmäßig auf Netflix unterwegs ist, erhält nach kurzer Zeit Empfehlungen für Filme und Serien, die mit hoher Wahrscheinlichkeit gefallen. Wie KI-basierte Personas auch Ihr Unternehmen weiterbringen: Ein Best-Practice Beispiel für mehr Customer-Centricity.

 

Gerade Streamingdienste wie Netflix oder Spotify sind Meister, wenn es darum geht, Inhalte personalisiert auf User abzustimmen. So weiß Netflix, welche Serien, Suchtpotenzial haben – und schlägt genau diese, als Empfehlungen vor. Der Trick dahinter: Künstliche Intelligenz, die Daten sammelt und personalisierte Nutzerprofile erstellt. Kurz: Eine datenbasierte Persona, die sich von selbst aktualisiert und weiterentwickelt. Das Ergebnis: Je mehr Daten die KI über Nutzer sammelt, desto genauer fallen Film- und Serienvorschläge aus. Über das KI-basierte Empfehlungssystem spart Netflix geschätzt rund eine Milliarde Dollar im Jahr. Die gute Nachricht: Sie müssen kein Medienriese sein, um mit KI- und datenbasierten Personas Geld zu sparen und Ihre Gewinne zu erhöhen. Denn mit dem passenden Dienstleister kann sich jedes Unternehmen datenbasierte Personas leisten.

Künstliche Intelligenz als Datenmanager

Die weltweite Datenmenge soll bis 2025 laut Prognosen um 61 % auf 175 Zettabyte ansteigen. Zum Vergleich: 2018 umfasste die weltweite Datenmenge noch 33 Zettabytes – das entspricht dem Speicherplatz auf 660 Milliarden Blu-rays. Bis zum Jahr 2025 bräuchte man also mehr als fünf Mal so viele, um die weltweite Datenmenge darauf zu speichern. Künstliche Intelligenz ist dank maschinellem Lernen in der Lage, riesige Mengen von Daten zu erfassen und zu analysieren, um daraus relevante Informationen zu extrahieren – in kürzester Zeit.

Unternehmen können davon profitieren, indem sie ihre Zielgruppe individuell analysieren und daraus Handlungen für Marketing, Sales und Produktentwicklung ableiten. Kurz: Künstliche Intelligenz hilft, Kundenerlebnisse zu personalisieren. Und ist Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre Wunschzielgruppe ohne Streuverluste erreichen. Denn jede Information, die Unternehmen nutzen, um ihre Buyer-Persona zu entwickeln, bringt sie näher an potenzielle Kund:innen. Das Ergebnis: Gezielte Kommunikation und Werbung, die Leads generiert und Gewinn macht. Eine KI-basierte Persona setzt sich dabei in der Regel aus Daten folgender Quellen zusammen:

Interne Daten Externe Daten
  • Kundenumfragen und – interviews
  • Nutzungsdaten der Unternehmenswebsite, z.B. Seitenaufrufe, Lesezeit, Conversion-Rate ect.
  • Newsletterzahlen wie Öffnungs- und Klickraten
  • Auswertung von Kundenemails
  • Beschwerdemanagement
  • CRM-Daten
  • Anruf- und Chatprotokolle
  • Soziale Medien
  • Erwähnungen im Netz, z.B in Blog und Fachmedien
  • Websites von Drittanbietern
  • Online-Bewertungen
  • Individuelles Nutzerverhalten bestehender und potenzieller Kund:innen
  • Fachforen und Online-Communitys
  • Allgemeine Marktforschungsdaten

Traditionelle vs. KI-basierte Buyer Personas

Die Idee, Marketing für bestimmte Stereotype zu konzipieren, gibt es seit Beginn der Werbung. Richtete man Werbeplakate früher entweder an der weiblichen oder männlichen Mittel- und Oberschicht aus, erweiterte man das Wissen um Zielgruppen später auf alters- und generationsspezifische Merkmale. Die Buyer-Persona bricht mit dieser Tradition, indem sie Kund:innen mehr individuell denn als Stereotyp wahrnimmt. Die Voraussetzung, Kund:innen im Zeitalter von Waren- und Informationsüberfluss gezielt zu erreichen. Doch auch bei der Entwicklung traditioneller Buyer-Personas treten Probleme auf, die eine KI einfach lösen kann:

Die KI berücksichtigt das Online- und Mediennutzungsverhalten

Egal ob soziale Interaktion, Mediennutzung oder Konsum – das Leben findet heute vor allem digital statt. Während die manuelle Entwicklung einer Persona, diese Daten nur über aufwendige Kundenumfragen, über eigene Marktforschung und die Zahlen der eigenen Website abbilden kann, sammelt die KI eine Vielzahl von Nutzerdaten in kürzester Zeit. Anhand Millionen von Datenpunkten extrahiert die KI relevante Daten bestehender sowie potenzieller Neukunden und erstellt daraus ein detailliertes Persona-Profil. Dabei bezieht die KI unter Anderem Transaktions- und Verhaltensdaten sowie digitale Erfahrungen von Nutzer: innen mit ein.

KI-basierte Personas kann sich jedes Unternehmen leisten

Egal ob Start-up, mittelständisches Unternehmen oder Großkonzern: Mit Dienstleistern wie dem Persona-Institut kann sich jedes Unternehmen, KI- und datenbasierte Personas leisten. Denn anstelle teurer Marktforschung und Projektgruppen, die mehrere Arbeitstage in die Persona-Entwicklung investieren, nehmen KI-basierte Tools diesen Aufwand ab. In Zahlen: Während die Entwicklung einer traditionellen Persona mehrere Tage dauert und an die 10.000 Euro kosten kann, erhalten Unternehmen KI-basierte Personas schon ab 1.200 Euro in kürzester Zeit.

KI-basierte Personas setzen auf Daten statt Raten

Personas, bei denen künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen aufeinandertreffen, basieren auf wissenschaftlich fundierten Datensätzen. Statt Wissenslücken mit Bauchgefühl zu füllen, überlassen datenbasierte Personas nichts dem Zufall. Wichtig, um Marketingbudget gezielter einzusetzen und um Themen- wie Produktwelten zu schaffen, in denen sich Kund:innen zuhause fühlen. Ein weiterer Vorteil: Mit datenbasierten Personas wecken Sie Bedürfnisse, wo zuvor noch keine waren. Denn dank künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen, kennen Sie die Pain-Points potenzieller Kund:innen bis ins Detail.

Flexible Arbeitsprozesse dank datenbasierter Personas und künstlicher Intelligenz

Datenbasierte Personas lassen sich schnell und flexibel aktualisieren. Konkret: Die Persona wächst und verändert sich mit Ihren Kund:innen – bei Bedarf in Echtzeit. Gerade in umkämpften Marktsegmenten die Voraussetzung, um der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Dabei setzen Tools wie der Persona-Profiler auf strukturierte und automatisierte Arbeitsabläufe, um Customer- und Candidate-Personas in kürzester Zeit, preiswert zu erstellen.  Dank KI-basierter Persona-Tools können Unternehmen kundenzentriertes und personalisiertes Marketing in großem Umfang betreiben.

Datenbasierte Personas steigern die Effizienz von Marketing und Sales

Insbesondere Vertrieb und Marketing aber auch Recruiting-Abteilungen in Unternehmen priorisieren den Einsatz datenbasierter Personas. Immerhin machen sie Arbeitsabläufe effizient, generieren qualitativ hochwertige Leads und führen insgesamt schneller zum Verkaufsabschluss. So beispielsweise reduziert sich die Zeit, um einen Lead zu generieren, mit datenbasierten Personas um 72 Prozent. Und 9 von 10 Unternehmen, die die Konkurrenz übertreffen, verwenden Personas für die Datensegmentierung. Zusammengefasst: Datenbasierte Personas tragen signifikant zum Erfolg von Unternehmen bei.

Datenbasierte Personas als starkes Tool zur Kundenbindung

Unternehmen wie Netflix sind gerade deshalb so erfolgreich, weil sie Kund:innen nicht nur gewinnen, sondern dauerhaft halten. Ein Grund dafür ist, dass die KI bestehende Nutzerprofile in kürzester Zeit, auf die Streaming-Gewohnheiten, die visuellen Präferenzen sowie auf die Interessen seiner User:innen abstimmt. Verbraucherstudien haben gezeigt, dass ein typisches Netflix-Mitglied nach 60 bis 90 Sekunden das Interesse verliert, nachdem es 10 bis 20 Titel überflogen hat und ihm diese nicht gefallen. Das Risiko, dass das Mitglied zu einem anderen Streaming-Anbieter wechselt, steige in diesem Fall erheblich. Gerade die abnehmende Aufmerksamkeitsspanne von Verbraucher: innen verdeutlicht, wie wichtig es ist, heute Produkte und die Kunden-Kommunikation zu individualisieren. Und KI-basierte Personas unterstützen dabei.

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