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Personas zum Leben erwecken: So gehts

Datenbasierte Personas sind erstellt, aber keinen interessiert’s? Wie Sie Personas Mitarbeitenden näherbringen: 7 Strategien für den Persona-Erfolg.

Datenbasierte Personas sind Stereotypen einer Kundengruppe, fiktive Charaktere mit einem Gesicht, einem Lebensumfeld, einem Alltag. Datenbasierte Personas unterstützen, Entscheidungen zu treffen, machen Abstraktes für Mitarbeitende greifbar und zeigen, was Kunden wirklich wollen und für wen sie tagein tagaus arbeiten.

Personas ermöglichen …

  • Entscheidungen zu treffen, die Kunden in den Fokus stellen.
  • einheitlich zu kommunizieren – in der Sprache der Zielgruppe.
  • Marketingmaßnahmen und Produkte nah am Kunden zu entwickeln.
  • Maßnahmen und Investitionen gewinnbringend zu priorisieren.
  • passgenaue Customer-Journey-Maps zu entwickeln.
  • agil zu reagieren, wenn Markt und Kunden sich verändern.

1.    Interne Image-Kampagne starten

Um die datenbasierte Persona als Teil des Unternehmens zu integrieren, braucht es Kommunikation. Interne Kampagnen klären Mitarbeiter über die Persona auf, zeigen, worauf sie basiert und wie sie im Arbeitsalltag unterstützt. Wichtig: Gestalten Sie die Kampagne emotional und abwechslungsreich. Etwa, indem Sie Informationen in unterschiedlichen Formaten aufbereiten: Mit einer Rundmail, einem Imagefilm oder mit Blogbeiträgen im Intranet.

2.    In Veranstaltungen informieren

Weil E-Mails im Alltag oft untergehen, sind Informationsveranstaltungen zum Persona-Projekt Pflicht. Das Ziel: Mitarbeitende für die eigenen Kunden begeistern. Verzichten Sie deshalb auf „Frontal-Unterricht“ und machen Sie das Meeting mit Videos, Interviews und Diskussionsrunden zum Event.

3.    Workshops

Wie datenbasierte Personas im operativen Geschäft unterstützen, finden Mitarbeiter in Workshops heraus: Teams entwickeln dort kundenzentrierte Ideen, Strategien und Arbeitsabläufe. Wer Workshops bereits zu Beginn eines Persona-Projektes durchführt, profitiert von Expertenwissen und bezieht alle Teams direkt mit ein. Arbeiten mehrere Abteilungen, etwa Grafik und Marketing, intensiv zusammen, macht es Sinn, gemeinsam an Strategien und Designkonzepten zu feilen. Vor allem in großen Unternehmen und Konzernen ist es essenziell, dass Experten unterschiedlicher Bereiche zusammenarbeiten, um datenbasierte Personas weiter zu entwickeln.

4.    Personas visualisieren

Moodboards fassen wichtige Erkenntnisse zur datenbasierten Persona zusammen. Vor allem Interessen, optische Vorlieben sowie Lebenswelten von Kunden lassen sich mit einem Moodboard visualisieren. Dieses besteht meistens aus Stock-Fotos, Bildern oder ausgeschnittenen Überschriften aus Zeitschriften, Blog- und Katalogausschnitten, die sich in einer Collage zu einem Bild zusammenfügen. Wer ausreichend Platz hat, stellt Interessen und Vorlieben von Personas in Geschäftsräumen dar. Vorgemacht hat es AirnB, die Büros, den Ferienwohnungen von Inserenten nachempfunden haben. Weniger Aufwand: Einen Raum als Persona-Museum inszenieren, zum Beispiel mit Alltagsgegenständen und dem Arbeitsplatz des „typischen Kunden“.

5.    Persona-Sedcard: Kunden im Blick behalten

Die Regel: Je präsenter die Persona im Unternehmen, umso nachhaltiger bleibt sie in Erinnerung. Eine Sedcard enthält kurze Textabschnitte, Stichpunkte und Diagramme mit den wichtigsten Informationen zur Persona. Ein Bild der Persona rundet die Sedcard ab. Zusätzlich tragen Moodboards, eine Markensammlung und ein kurzes Portrait zu Charakter und Umfeld dazu bei, sich besser in die Persona hineinzuversetzen. Tools helfen, Sedcards in wenigen Klicks zu erstellen.

6.    Storytelling mit datenbasierten Personas

Persona Profile sind wichtig und umso effizienter, wenn sie Geschichten erzählen. Customer-Journey-Maps bilden den Alltag der Persona ab und zeigen, wo, wann und wie sie mit Ihrem Unternehmen in Berührung kommt. Je nach Altersgruppe von Mitarbeitern und Kunden, erwachen Personas in sozialen Netzwerken zum Leben: Zum Beispiel auf einem Instagram- oder Pinterest-Profil, auf der die Persona Content sammelt und veröffentlicht.

7.    Persona-Paten und Arbeitsgruppen

Gilt es, neue datenbasierte Personas einzuführen, sind Persona-Paten hilfreich. Sie stehen für Fragen zur Verfügung, sammeln Input und entwickeln Maßnahmen, um das neue Konzept zu verbreiten. Unternehmen, in denen mehrere Personas zum Einsatz kommen, setzen dabei auf Arbeitsgruppen, in denen sich Persona-Paten aus mehreren Abteilungen zusammenschließen.

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