Emily im Detail

Leben und Charakter

Emily ist 37 Jahre alt, verheiratet und teilt sich mit ihrem Partner einen 2-Personen-Haushalt in einem Eigentumshaus in Long Beach, Kalifornien – im wirtschaftlich vielfältigen Großraum Los Angeles. Als Product Manager innerhalb der R&D-Organisation eines Pharmaherstellers verantwortet sie in Vollzeit die Entwicklung und Weiterentwicklung eines pharmazeutischen Produkts; auf der Entscheidungsebene agiert sie zwischen Manager und User – sie steuert ihr Produkt entlang des Entwicklungswegs, koordiniert Forschung, Regulatory, Qualität und die Schnittstelle zur Produktion und spricht Empfehlungen aus, deren Gewicht im Auswahlprozess hoch ist, auch ohne das große Investitionsbudget eines Executives. Sie hält einen Master of Science in Biomedical Engineering, verbindet also tiefes technisch-wissenschaftliches Verständnis mit Produkt- und Marktblick, und zählt bei Innovationen zur frühen Mehrheit. Ihr Haushaltseinkommen liegt zwischen 100.000 und 149.999 US-Dollar. Politisch verortet sie sich in der Mitte – und hat angesichts spürbar gestiegener Lebenshaltungskosten zuletzt bewusst versucht, etwas weniger auszugeben.

Im Kern ist Emily eine strukturierte, evidenz- und nutzerorientierte Macherin, deren Wert- und Risikoverständnis von der Verantwortung für ein Produkt im regulierten Umfeld geprägt ist: Eine verspätete Entwicklung, unklare Anforderungen, ein schwieriger Übergang von der Forschung in die Produktion oder ein Feature ohne belegten Nutzen bedeuten für sie nicht nur Aufwand, sondern verlorene Zeit, regulatorische Risiken und verpasste Marktchancen. Sie denkt deshalb in Wirkung, Evidenz und Prioritäten: Was bringt Patienten, Anwendern und dem Geschäft den größten Mehrwert, was ist wissenschaftlich und regulatorisch tragfähig – und woran wird der Erfolg messbar?

Was sie auszeichnet, ist die Verbindung aus wissenschaftlich-technischem Hintergrund, Kundenfokus und Lernbereitschaft. Sie bleibt gern technologisch auf dem neuesten Stand, ist als frühe Mehrheit offen für Neues, prüft es aber pragmatisch auf Nutzen, Machbarkeit, Compliance und Akzeptanz. Neues Lernen ist einer ihrer zentralen Lebenswerte; entsprechend nutzt sie KI-Tools wie ChatGPT ganz selbstverständlich und breit – für Recherche, Kommunikation, Planung und Zeitmanagement, Weiterbildung und sogar technischen Support. Zugleich ist sie kein sorgloser Nutzer: Sie ist besorgt über möglichen Missbrauch ihrer Daten im Netz, was sie für Datenschutz-, IP- und Sicherheitsfragen besonders sensibilisiert – im forschungsnahen Umfeld ein unmittelbar relevanter Punkt.

Ihr digitaler Alltag ist effizient, mobil und qualitätsbewusst. Mobiles Internet überall ist ihr wichtig, sie legt Wert auf beste Bild- und Tonqualität und bündelt ihre Streaming-Dienste. Über ihre Finanzen ist sie bestens im Bilde und kann sich vorstellen, sie vollständig online zu regeln; Dienstleistungen bucht sie gern online. Bei Elektronik achtet sie vor allem auf Energieeffizienz – ein Nachhaltigkeits- und Kostenbewusstsein, das auch ihren Lebensmittelkonsum prägt (sie vermeidet künstliche Aromastoffe und Konservierungsstoffe). Werbung begegnet sie eher genervt; klassische Online-Werbung stört sie oft.

Den Ausgleich findet Emily in Bewegung, Erlebnissen und Wissen. Outdoor-Aktivitäten und Reisen mit einzigartigen Erlebnissen sind ihr wichtig; Reiseleistungen bucht sie gern spontan über das Smartphone. Lesen gehört fest zu ihrem Leben – Bücher und eBooks ebenso wie Tageszeitungen. Erfolg zählt zu ihren Grundwerten. Beim Konsum ist sie zugleich preisbewusst und konsumfreudig: Sie achtet auf Sonderangebote, geht aber auch gern zum Vergnügen einkaufen, informiert sich vor größeren Anschaffungen online und möchte ihre Bestellungen am liebsten noch am selben Tag erhalten.


Was motiviert sie – was treibt sie um?

Werte & Haltung:

Für Emily zählt, dass ein Produkt echten, belegbaren Wert schafft – für Patienten und Anwender ebenso wie fürs Geschäft. Eine glückliche Beziehung, beruflicher Erfolg und Neues Lernen sind ihre zentralen Werte. Auf die Arbeit übertragen heißt das: Sie will Entscheidungen treffen, die fundiert, evidenzbasiert und nachvollziehbar sind, und Lösungen wählen, die sie vor wissenschaftlichen, regulatorischen und kommerziellen Stakeholdern überzeugend vertreten kann. Leere Versprechen überzeugen sie nicht; Vertrauen entsteht über belegten Nutzen und saubere Argumente.

Ziele:

Ihr Ziel ist es, erfolgreiche Produkte durch den Entwicklungsweg zu führen – Lösungen, die wissenschaftlich tragfähig sind, den Markt treffen und sich messbar rechnen. Konkret heißt das: klare Anforderungen und Prioritäten, eine erfolgreiche, termingerechte Entwicklung und Einführung, ein guter Produkt-Markt-Fit und eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Forschung, Entwicklung, Regulatory/Qualität und Produktion. Im Pharma- und Manufacturing-Kontext bedeutet das vor allem, den Übergang von der Entwicklung in die Produktion (Tech-Transfer und Scale-up) zu beschleunigen und compliance-konform zu gestalten – damit aus Forschungsergebnissen schneller marktreife, skalierbare Produkte werden. Gemessen wird sie an Kennzahlen wie Entwicklungsfortschritt und Time-to-Market, Roadmap- und Meilenstein-Einhaltung, Produkterfolg und Akzeptanz, Tech-Transfer-Geschwindigkeit, Qualität von Anforderungen und Entscheidungen sowie den Geschäfts- bzw. Wachstumsbeiträgen ihres Produkts.

Pain Points / Herausforderungen:

Den größten Reibungsverlust verursachen bei ihr drei Dinge: erstens konkurrierende Stakeholder-Interessen und sich ändernde Anforderungen, die Fokus und Roadmap gefährden; zweitens der oft mühsame Übergang von der Forschung in die Produktion – Datenbrüche, Inkompatibilitäten und langsamer Tech-Transfer zwischen Labor-, Entwicklungs- und Produktionswelt; drittens die Herausforderung, Nutzer- bzw. Patientenbedürfnisse, wissenschaftlich-technische Realität und Compliance-Anforderungen unter engen Timelines und begrenzten Ressourcen in Einklang zu bringen. Hinzu kommen Datensilos und fehlende belastbare Daten für gute Entscheidungen, Abhängigkeiten von Forschung und Produktion sowie der Druck, Erfolg messbar nachzuweisen. Empfindlich reagiert sie auf vage Nutzenversprechen ohne Beleg, intransparente Aussagen und Lösungen, die sich nicht sauber in bestehende, regulierte Abläufe einfügen.

Digitalisierung & Technologie-Adoption:

Emily ist eine treibende Anwenderin der digitalen Transformation in der Produktentwicklung – sie übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse, Markt- und Nutzerbedürfnisse in konkrete Produktentscheidungen. Datenbasierte Produktentwicklung und Analytics, KI als Werkzeug für Recherche, Priorisierung und Automatisierung, digitale Zwillinge und Simulation für Entwicklung und Scale-up, Cloud-basierte Tools sowie die digitale Verzahnung von Forschung, Entwicklung und Produktion prägen ihren Alltag. Als frühe Mehrheit ist sie neuen Technologien gegenüber offen, bewertet sie aber konsequent nach Nutzen, Machbarkeit, Datenschutz/IP-Schutz und Akzeptanz. Sie denkt in Nutzer- und Patientenwert, Prozessen und Wirkung statt in Technik-Trends und bevorzugt Lösungen, die sich nachvollziehbar integrieren lassen und den Weg von der Idee zum marktreifen Produkt verkürzen. Dass sie KI bereits breit nutzt, macht sie zu einer kompetenten, aber datenschutzbewussten Anwenderin moderner Werkzeuge.


Wie informiert sie sich?

Medien- und Informationsverhalten:

Emilys Informationsstil ist strukturiert, digital und nutzenorientiert. Vor größeren Anschaffungen informiert sie sich zuerst im Internet; für die Recherche nutzt sie Suchmaschinen, Kundenbewertungen und Marken-Webseiten, Inspiration ziehen ihr soziale Medien, Online-Shops und der Eindruck direkt im Geschäft. Beruflich informiert sie sich vergleichend und fundiert: über Produkt-, Fach- und Branchenpublikationen, wissenschaftliche und regulatorische Inhalte, Webinare, Case Studies, Tool-Vergleiche und den Austausch in ihrem professionellen Netzwerk. Außerhalb der Arbeit hält sie sich über Podcasts (am liebsten Business und Wirtschaft, Wissenschaft & Technik, Comedy sowie News & Politik), eBooks und Bücher, Tageszeitungen und gezielte YouTube-Inhalte auf dem Laufenden; Fernsehen spielt mit ein bis fünf Stunden pro Woche nur eine kleine Rolle.

Kanäle & Formate:

Digital erreichbar ist Emily über soziale Medien, Online-Shops, Videoplattformen und Suchmaschinen; klassische Touchpoints wie Fernsehen, Radio, Kino und der Laden vor Ort wirken ergänzend, während plumpe Online-Werbung sie eher abschreckt. In den sozialen Medien nutzt sie YouTube, LinkedIn und Instagram aktiv: Sie kommentiert Beiträge, sendet private Nachrichten und liked bzw. folgt Personen sowie Content Creators – LinkedIn ist dabei ihr beruflicher Leitkanal. Inhaltlich zünden bei ihr Formate, die Substanz und Klarheit verbinden: konkrete Case Studies mit belegbaren Ergebnissen, Evidenz- und ROI-Belege, anschauliche Demos und Use-Cases aus Entwicklung und Tech-Transfer, verständliche Visualisierungen, How-to-Inhalte und Webinare sowie ehrliche Vergleiche. Greifbarer, beweisbarer Nutzen überzeugt sie mehr als Werbeversprechen.

Glaubwürdigkeit & vertrauenswürdige Stimmen:

Glaubwürdig ist für Emily, was sich mit Daten, Evidenz und echter Erfahrung belegen lässt: nachvollziehbare Ergebnisse, Referenzen vergleichbarer Produkte oder Forschungsorganisationen sowie ehrliche, unabhängige Bewertungen. Am meisten zählen die Einschätzungen von Peers und Kolleginnen aus Produkt-, Entwicklungs- und Forschungsrollen, von erfahrenen Anwendern und Fachexperten sowie aus relevanten Communities. Hochglanz-Marketing ohne Beleg überzeugt sie nicht; Vertrauen gewinnt ein Anbieter über Transparenz, belastbare Nachweise, sauberen Umgang mit Daten und IP und die Fähigkeit, kritische wissenschaftliche und regulatorische Detailfragen offen zu beantworten.

Kommunikationsstil:

Ansprechen sollte man Emily sachlich, klar und nutzenorientiert – mit Daten, Evidenz und konkretem Mehrwert statt Schlagworten. Sie schätzt Struktur, Transparenz und ehrliche Darstellung von Stärken wie Grenzen und durchschaut leere Versprechen schnell. Für moderne, datenbasierte und KI-gestützte Ansätze ist sie sehr offen, solange Nutzen, Machbarkeit, Datenschutz und Compliance überzeugen. Am wertvollsten ist ihr Kommunikation, die ihr hilft, fundierte Produktentscheidungen zu treffen und sie gegenüber ihren wissenschaftlichen, regulatorischen und kommerziellen Stakeholdern überzeugend zu vertreten.


Welche Botschaften wirken?

Am stärksten wirken Botschaften, die ihre produkt- und entwicklungsorientierte Kernlogik treffen: „Belegter Nutzen, wissenschaftliche Tragfähigkeit und ein reibungsloser Weg in die Produktion schlagen Bauchgefühl – mit Daten, klaren Prioritäten und messbarer Wirkung.“ Überzeugend sind für sie Nutzenargumente wie:

* „So treffen Sie Produktentscheidungen auf belastbarer Datenbasis – statt auf Annahmen.“

* „So beschleunigen Sie den Übergang von der Entwicklung in die Produktion – mit durchgängigem, compliant Tech-Transfer und schnellerem Scale-up.“

* „So bringen Sie Nutzerbedürfnisse, wissenschaftliche Machbarkeit und Compliance in Einklang – ohne Reibungsverluste.“

* „So belegen Sie Erfolg und ROI Ihres Produkts – mit transparenten Kennzahlen, die auch Stakeholder überzeugen.“

* „So nutzen Sie KI und Daten sicher – mit klarem Nutzen, IP-Schutz und sauberem Datenschutz.“

Sie ist bereit, Neues mitzutragen – wenn der Nutzen belegt ist: klare Daten, transparente Aussagen, einfache Integration und ein Anbieter, der Nutzerwert, Compliance und Datenschutz zusammen denkt. Was sie ablehnt, sind vage Versprechen, fehlende Belege oder Lösungen, die im regulierten Alltag mehr Reibung schaffen, als sie auflösen.

Welche Tonalität passt?

Im Ton trifft man Emily am besten sachlich, klar strukturiert und nutzenorientiert – auf Augenhöhe mit einer wissenschaftlich-technisch versierten Produktverantwortlichen. Statt Buzzwords braucht es belastbare Belege, saubere Begrifflichkeit (Anforderungen, Markt-Fit, Roadmap, Tech-Transfer, ROI, Datenschutz/IP) und eine ehrliche, transparente Darstellung. Ideal ist ein Stil, der den Nutzen greifbar macht und zugleich verständlich bleibt: konkret, ehrlich, mit Daten und klarer Priorisierung (belegter Nutzerwert & Markt-Fit als Kern; reibungsloser Tech-Transfer und Time-to-Market als Hebel; Datenschutz, IP-Schutz und Compliance immer mitgedacht). Self-Service über gute Inhalte, Demos und Webinare ist willkommen – im entscheidenden Moment zählt aber ein kompetenter Ansprechpartner, der ihre Detailfragen ernst nimmt.


Wie entscheidet sie – und wer entscheidet mit?

Kaufkriterien:

Bei der Bewertung neuer Lösungen zählen für Emily vor allem drei Faktoren: erstens ein belegbarer Nutzen mit Wirkung auf Produkt, Nutzer/Patienten und Geschäft; zweitens Integrationsfähigkeit und einfache Nutzbarkeit – inklusive einem reibungslosen Übergang von Entwicklung zu Produktion –, damit Zusammenarbeit und Time-to-Market nicht ausgebremst werden; drittens Datenschutz, IP-Schutz, Sicherheit und Compliance. Ergänzend achtet sie – auch wegen ihres Kostenbewusstseins – auf ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Referenzen und transparente Bewertungen.

Abzusichernde Risiken:

Vor einer Empfehlung will Emily vor allem Fehlentscheidungen ohne belegten Nutzen, verfehlten Markt-Fit und verzögerte Entwicklung bzw. Einführung, Brüche im Tech-Transfer zwischen Entwicklung und Produktion, Integrations- und Akzeptanzprobleme sowie Datenschutz-, IP-, Sicherheits- und Compliance-Risiken ausschließen. Je klarer ein Anbieter mit Daten, Referenzen und einem nachvollziehbaren Vorgehen zeigt, dass Nutzen, Integration und Datensicherheit tragen, desto eher gewinnt er ihr Vertrauen.

Buying Center & organisatorische Hürden:

Formal entscheidet Emily selten allein über das Budget – als Produktverantwortliche in der R&D-Organisation hat sie jedoch erheblichen Einfluss darauf, welche Lösung in die engere Wahl kommt und intern empfohlen wird. Im Buying Center wirken typischerweise der Head of R&D bzw. die Forschungs-/Entwicklungsleitung, CTO und IT/Security, Manufacturing- bzw. Operations-Verantwortliche (für Tech-Transfer und Scale-up), Regulatory und Qualität, das Management bzw. die Budgetverantwortlichen sowie der Einkauf mit. Emily bündelt die Perspektiven, bewertet Nutzen, Evidenz und Machbarkeit und ist oft diejenige, die eine Lösung intern vorantreibt – oder aussortiert. Typische organisatorische Hürden sind begrenzte Budgets und Sparvorgaben, konkurrierende Stakeholder-Interessen, die Kluft zwischen Forschungs- und Produktionswelt, gewachsene Datensilos und interne Abstimmungsschleifen. Botschaften wirken deshalb am besten, wenn sie ihr die belegten Argumente und Daten liefern, mit denen sie wissenschaftliche, regulatorische und kommerzielle Stakeholder gleichermaßen überzeugen kann.


Verortung im Big-Five-Modell

Offenheit: 8

Zutreffende Adjektive: wissbegierig, wissenschaftlich-technik- und produktaffin, aufgeschlossen für Neues mit Nutzenfokus

Gewissenhaftigkeit: 8

Zutreffende Adjektive: strukturiert, organisiert, priorisierungsstark, verlässlich und ergebnisorientiert

Extraversion: 6

Zutreffende Adjektive: kommunikativ und vermittelnd im Stakeholder-Kontext, netzwerkaktiv (v. a. LinkedIn), teamorientiert

Verträglichkeit: 7

Zutreffende Adjektive: kooperativ, ausgleichend, fair – erwartet im Gegenzug Transparenz und Substanz

Neurotizismus: 4

Zutreffende Adjektive: grundsätzlich belastbar und besonnen, datenschutz- und risikobewusst, sucht Klarheit unter Termin- und Priorisierungsdruck

Mediennutzung & Konsum

Digitale Werbe-Touchpoints
Soziale Medien
Online-Shops
Videoplattformen
Suchmaschinen
Einstellungen zur Online-Werbung
Online-Werbung nervt mich oft
Nicht-Digitale Werbe-Touchpoints
Im Fernsehen
Im Radio
Direkt im Laden
Im Kino/Filmtheater
Nutzung Verlagsmedien (letzte 12 Monate)
Podcasts
eBooks
Bücher (Print)
Tageszeitungen (Print)
Vorlieben für Podcast-Inhalte nach Genre
Business und Wirtschaft
Wissenschaft & Technik
Comedy
News & Politik
TV-Nutzung nach Dauer (pro Woche)
1 bis 5 Stunden
Präferenzen für Filme und Serien nach Genre
Komödien
Dokus
Dramas
Nutzung sozialer Medien nach Marke
YouTube
LinkedIn
Instagram
Aktivitäten auf Social Media
Kommentierte auf Posts
Private Nachrichten versendet
Beiträge von anderen Nutzern geliked oder Personen gefolgt
Beiträge von Influencern/Content Creators geliked oder gefolgt
Produkte/Themen, über die online gesprochen wird
Computer, Smartphone & Technik
Filme & Serien
Urlaub & Reisen
Musik
Fashion
KI-Nutzung
Online-Recherche
Nachrichten und Kommunikation (z. B. E-Mails, SMS, Übersetzungen)
Planung + Zeitmanagement (z. B. To-do-Listen, Terminplanung)
Bildung + Lernen
Technischer Support
Internetzugang nach Typ
Festnetz-Internetanschluss (z. B. DSL, Kabel, Glasfaser)
Mobile Datenverbindung (z. B. 4G, 5G, Hotspot vom Smartphone)
Einstellungen zum Shopping
Beim Einkaufen achte ich auf Sonderangebote
Ich gehe gerne zum Spaß einkaufen
Einstellungen zum Online-Shopping
Vor größeren Anschaffungen informiere ich mich erst einmal im Internet
Ich möchte meine Einkäufe noch am selben Tag erhalten
Inspirationsquellen für neue Produkte
Soziale Medien
Online-Shops
Direkt im Geschäft
Informationsquellen für Produkterecherche
Suchmaschinen (etwa Google)
Kundenbewertungen
Marken-Webseiten
Hohe Brand Awareness nach Kategorie
Smartphones
PCs und Laptops
Kleidung
Schuhe
Essen + alkoholfreie Getränke
Smartphone nach Marke
Apple
Emily
Name: Emily
Alter: 37
Politische Einstellung: Mitte
Typ der Innovationsanpassung: Frühe Mehrheit
Beschäftigungslage: Product Manager, Vollzeitangestellt
Haushaltseinkommen: 100 000 $ bis 149 999 $ Euro
Höchster Bildungsabschluss: Master of Science (Biomedical Engineering)
Wohnort: Long Beach
Region: California
Wohnart: Eigentumshaus
Familienstand: Verheiratet;
Haushaltsgröße: 2 Personen;
Auswirkungen der wirtschaftlichen Umstände: Ich habe versucht, weniger Geld auszugeben; Meine Lebenshaltungskosten sind spürbar gestiegen;
Hobbies und Interessen: Outdoor-Aktivitäten; Reisen; Lesen;
Wichtige Lebensaspekte und Werte: Eine glückliche Beziehung; Erfolgreich sein; Neues Lernen;
Einstellung zu Innovation: Ich mag es, technologisch auf dem neusten Stand zu bleiben;
Einstellungen zu Lebensmitteln: Ich vermeide künstliche Aromastoffe und Konservierungsstoffe;
Einstellungen zu digitalen Medien: Beste Bild- und Soundqualität ist mir wichtig; Ich ziehe es vor, ein Bündel von Streaming-Diensten zu abonnieren;
Einstellungen zu persönlichen Finanzen: Ich könnte mir vorstellen, alle Finanzangelegenheiten ausschließlich online abzuwickeln; Ich bin über meine finanzielle Situation bestens im Bilde;
Einstellungen zum Internet: Ich schätze es sehr, überall mobiles Internet zu haben; In meiner Wohngegend ist der Mobilfunkempfang gut; Ich bin besorgt, dass meine Daten im Internet missbraucht werden;
Einstellungen zu Dienstleistungen: Ich nutze gerne KI-Tools (z. B. ChatGPT), um alltägliche Aufgaben zu erledigen; Ich tendiere dazu, Dienstleistungen und Services online zu buchen;
Einstellungen zum Reisen: Ich buche Reiseleistungen spontan über mein Smartphone; Auf Reisen wünsche ich mir einzigartige Erlebnisse;
Einstellungen zur Unterhaltungselektronik: Beim Kauf von Elektronikgeräten achte ich vor allem auf Energieeffizienz;
Einstellungen zu Versicherungen: Ich bin gut über meine persönlichen Versicherungsverträge informiert;
Emily im Detail: Leben und Charakter
Emily ist 37 Jahre alt, verheiratet und teilt sich mit ihrem Partner einen 2-Personen-Haushalt in einem Eigentumshaus in Long Beach, Kalifornien – im wirtschaftlich vielfältigen Großraum Los Angeles. Als Product Manager innerhalb der R&D-Organisation eines Pharmaherstellers verantwortet sie in Vollzeit die Entwicklung und Weiterentwicklung eines pharmazeutischen Produkts; auf der Entscheidungsebene agiert sie zwischen Manager und User – sie steuert ihr Produkt entlang des Entwicklungswegs, koordiniert Forschung, Regulatory, Qualität und die Schnittstelle zur Produktion und spricht Empfehlungen aus, deren Gewicht im Auswahlprozess hoch ist, auch ohne das große Investitionsbudget eines Executives. Sie hält einen Master of Science in Biomedical Engineering, verbindet also tiefes technisch-wissenschaftliches Verständnis mit Produkt- und Marktblick, und zählt bei Innovationen zur frühen Mehrheit. Ihr Haushaltseinkommen liegt zwischen 100.000 und 149.999 US-Dollar. Politisch verortet sie sich in der Mitte – und hat angesichts spürbar gestiegener Lebenshaltungskosten zuletzt bewusst versucht, etwas weniger auszugeben.
Im Kern ist Emily eine strukturierte, evidenz- und nutzerorientierte Macherin, deren Wert- und Risikoverständnis von der Verantwortung für ein Produkt im regulierten Umfeld geprägt ist: Eine verspätete Entwicklung, unklare Anforderungen, ein schwieriger Übergang von der Forschung in die Produktion oder ein Feature ohne belegten Nutzen bedeuten für sie nicht nur Aufwand, sondern verlorene Zeit, regulatorische Risiken und verpasste Marktchancen. Sie denkt deshalb in Wirkung, Evidenz und Prioritäten: Was bringt Patienten, Anwendern und dem Geschäft den größten Mehrwert, was ist wissenschaftlich und regulatorisch tragfähig – und woran wird der Erfolg messbar?
Was sie auszeichnet, ist die Verbindung aus wissenschaftlich-technischem Hintergrund, Kundenfokus und Lernbereitschaft. Sie bleibt gern technologisch auf dem neuesten Stand, ist als frühe Mehrheit offen für Neues, prüft es aber pragmatisch auf Nutzen, Machbarkeit, Compliance und Akzeptanz. Neues Lernen ist einer ihrer zentralen Lebenswerte; entsprechend nutzt sie KI-Tools wie ChatGPT ganz selbstverständlich und breit – für Recherche, Kommunikation, Planung und Zeitmanagement, Weiterbildung und sogar technischen Support. Zugleich ist sie kein sorgloser Nutzer: Sie ist besorgt über möglichen Missbrauch ihrer Daten im Netz, was sie für Datenschutz-, IP- und Sicherheitsfragen besonders sensibilisiert – im forschungsnahen Umfeld ein unmittelbar relevanter Punkt.
Ihr digitaler Alltag ist effizient, mobil und qualitätsbewusst. Mobiles Internet überall ist ihr wichtig, sie legt Wert auf beste Bild- und Tonqualität und bündelt ihre Streaming-Dienste. Über ihre Finanzen ist sie bestens im Bilde und kann sich vorstellen, sie vollständig online zu regeln; Dienstleistungen bucht sie gern online. Bei Elektronik achtet sie vor allem auf Energieeffizienz – ein Nachhaltigkeits- und Kostenbewusstsein, das auch ihren Lebensmittelkonsum prägt (sie vermeidet künstliche Aromastoffe und Konservierungsstoffe). Werbung begegnet sie eher genervt; klassische Online-Werbung stört sie oft.
Den Ausgleich findet Emily in Bewegung, Erlebnissen und Wissen. Outdoor-Aktivitäten und Reisen mit einzigartigen Erlebnissen sind ihr wichtig; Reiseleistungen bucht sie gern spontan über das Smartphone. Lesen gehört fest zu ihrem Leben – Bücher und eBooks ebenso wie Tageszeitungen. Erfolg zählt zu ihren Grundwerten. Beim Konsum ist sie zugleich preisbewusst und konsumfreudig: Sie achtet auf Sonderangebote, geht aber auch gern zum Vergnügen einkaufen, informiert sich vor größeren Anschaffungen online und möchte ihre Bestellungen am liebsten noch am selben Tag erhalten.

Was motiviert sie – was treibt sie um?
Werte & Haltung:
Für Emily zählt, dass ein Produkt echten, belegbaren Wert schafft – für Patienten und Anwender ebenso wie fürs Geschäft. Eine glückliche Beziehung, beruflicher Erfolg und Neues Lernen sind ihre zentralen Werte. Auf die Arbeit übertragen heißt das: Sie will Entscheidungen treffen, die fundiert, evidenzbasiert und nachvollziehbar sind, und Lösungen wählen, die sie vor wissenschaftlichen, regulatorischen und kommerziellen Stakeholdern überzeugend vertreten kann. Leere Versprechen überzeugen sie nicht; Vertrauen entsteht über belegten Nutzen und saubere Argumente.
Ziele:
Ihr Ziel ist es, erfolgreiche Produkte durch den Entwicklungsweg zu führen – Lösungen, die wissenschaftlich tragfähig sind, den Markt treffen und sich messbar rechnen. Konkret heißt das: klare Anforderungen und Prioritäten, eine erfolgreiche, termingerechte Entwicklung und Einführung, ein guter Produkt-Markt-Fit und eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Forschung, Entwicklung, Regulatory/Qualität und Produktion. Im Pharma- und Manufacturing-Kontext bedeutet das vor allem, den Übergang von der Entwicklung in die Produktion (Tech-Transfer und Scale-up) zu beschleunigen und compliance-konform zu gestalten – damit aus Forschungsergebnissen schneller marktreife, skalierbare Produkte werden. Gemessen wird sie an Kennzahlen wie Entwicklungsfortschritt und Time-to-Market, Roadmap- und Meilenstein-Einhaltung, Produkterfolg und Akzeptanz, Tech-Transfer-Geschwindigkeit, Qualität von Anforderungen und Entscheidungen sowie den Geschäfts- bzw. Wachstumsbeiträgen ihres Produkts.
Pain Points / Herausforderungen:
Den größten Reibungsverlust verursachen bei ihr drei Dinge: erstens konkurrierende Stakeholder-Interessen und sich ändernde Anforderungen, die Fokus und Roadmap gefährden; zweitens der oft mühsame Übergang von der Forschung in die Produktion – Datenbrüche, Inkompatibilitäten und langsamer Tech-Transfer zwischen Labor-, Entwicklungs- und Produktionswelt; drittens die Herausforderung, Nutzer- bzw. Patientenbedürfnisse, wissenschaftlich-technische Realität und Compliance-Anforderungen unter engen Timelines und begrenzten Ressourcen in Einklang zu bringen. Hinzu kommen Datensilos und fehlende belastbare Daten für gute Entscheidungen, Abhängigkeiten von Forschung und Produktion sowie der Druck, Erfolg messbar nachzuweisen. Empfindlich reagiert sie auf vage Nutzenversprechen ohne Beleg, intransparente Aussagen und Lösungen, die sich nicht sauber in bestehende, regulierte Abläufe einfügen.
Digitalisierung & Technologie-Adoption:
Emily ist eine treibende Anwenderin der digitalen Transformation in der Produktentwicklung – sie übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse, Markt- und Nutzerbedürfnisse in konkrete Produktentscheidungen. Datenbasierte Produktentwicklung und Analytics, KI als Werkzeug für Recherche, Priorisierung und Automatisierung, digitale Zwillinge und Simulation für Entwicklung und Scale-up, Cloud-basierte Tools sowie die digitale Verzahnung von Forschung, Entwicklung und Produktion prägen ihren Alltag. Als frühe Mehrheit ist sie neuen Technologien gegenüber offen, bewertet sie aber konsequent nach Nutzen, Machbarkeit, Datenschutz/IP-Schutz und Akzeptanz. Sie denkt in Nutzer- und Patientenwert, Prozessen und Wirkung statt in Technik-Trends und bevorzugt Lösungen, die sich nachvollziehbar integrieren lassen und den Weg von der Idee zum marktreifen Produkt verkürzen. Dass sie KI bereits breit nutzt, macht sie zu einer kompetenten, aber datenschutzbewussten Anwenderin moderner Werkzeuge.

Wie informiert sie sich?
Medien- und Informationsverhalten:
Emilys Informationsstil ist strukturiert, digital und nutzenorientiert. Vor größeren Anschaffungen informiert sie sich zuerst im Internet; für die Recherche nutzt sie Suchmaschinen, Kundenbewertungen und Marken-Webseiten, Inspiration ziehen ihr soziale Medien, Online-Shops und der Eindruck direkt im Geschäft. Beruflich informiert sie sich vergleichend und fundiert: über Produkt-, Fach- und Branchenpublikationen, wissenschaftliche und regulatorische Inhalte, Webinare, Case Studies, Tool-Vergleiche und den Austausch in ihrem professionellen Netzwerk. Außerhalb der Arbeit hält sie sich über Podcasts (am liebsten Business und Wirtschaft, Wissenschaft & Technik, Comedy sowie News & Politik), eBooks und Bücher, Tageszeitungen und gezielte YouTube-Inhalte auf dem Laufenden; Fernsehen spielt mit ein bis fünf Stunden pro Woche nur eine kleine Rolle.
Kanäle & Formate:
Digital erreichbar ist Emily über soziale Medien, Online-Shops, Videoplattformen und Suchmaschinen; klassische Touchpoints wie Fernsehen, Radio, Kino und der Laden vor Ort wirken ergänzend, während plumpe Online-Werbung sie eher abschreckt. In den sozialen Medien nutzt sie YouTube, LinkedIn und Instagram aktiv: Sie kommentiert Beiträge, sendet private Nachrichten und liked bzw. folgt Personen sowie Content Creators – LinkedIn ist dabei ihr beruflicher Leitkanal. Inhaltlich zünden bei ihr Formate, die Substanz und Klarheit verbinden: konkrete Case Studies mit belegbaren Ergebnissen, Evidenz- und ROI-Belege, anschauliche Demos und Use-Cases aus Entwicklung und Tech-Transfer, verständliche Visualisierungen, How-to-Inhalte und Webinare sowie ehrliche Vergleiche. Greifbarer, beweisbarer Nutzen überzeugt sie mehr als Werbeversprechen.
Glaubwürdigkeit & vertrauenswürdige Stimmen:
Glaubwürdig ist für Emily, was sich mit Daten, Evidenz und echter Erfahrung belegen lässt: nachvollziehbare Ergebnisse, Referenzen vergleichbarer Produkte oder Forschungsorganisationen sowie ehrliche, unabhängige Bewertungen. Am meisten zählen die Einschätzungen von Peers und Kolleginnen aus Produkt-, Entwicklungs- und Forschungsrollen, von erfahrenen Anwendern und Fachexperten sowie aus relevanten Communities. Hochglanz-Marketing ohne Beleg überzeugt sie nicht; Vertrauen gewinnt ein Anbieter über Transparenz, belastbare Nachweise, sauberen Umgang mit Daten und IP und die Fähigkeit, kritische wissenschaftliche und regulatorische Detailfragen offen zu beantworten.
Kommunikationsstil:
Ansprechen sollte man Emily sachlich, klar und nutzenorientiert – mit Daten, Evidenz und konkretem Mehrwert statt Schlagworten. Sie schätzt Struktur, Transparenz und ehrliche Darstellung von Stärken wie Grenzen und durchschaut leere Versprechen schnell. Für moderne, datenbasierte und KI-gestützte Ansätze ist sie sehr offen, solange Nutzen, Machbarkeit, Datenschutz und Compliance überzeugen. Am wertvollsten ist ihr Kommunikation, die ihr hilft, fundierte Produktentscheidungen zu treffen und sie gegenüber ihren wissenschaftlichen, regulatorischen und kommerziellen Stakeholdern überzeugend zu vertreten.

Welche Botschaften wirken?
Am stärksten wirken Botschaften, die ihre produkt- und entwicklungsorientierte Kernlogik treffen: „Belegter Nutzen, wissenschaftliche Tragfähigkeit und ein reibungsloser Weg in die Produktion schlagen Bauchgefühl – mit Daten, klaren Prioritäten und messbarer Wirkung.“ Überzeugend sind für sie Nutzenargumente wie:
* „So treffen Sie Produktentscheidungen auf belastbarer Datenbasis – statt auf Annahmen.“
* „So beschleunigen Sie den Übergang von der Entwicklung in die Produktion – mit durchgängigem, compliant Tech-Transfer und schnellerem Scale-up.“
* „So bringen Sie Nutzerbedürfnisse, wissenschaftliche Machbarkeit und Compliance in Einklang – ohne Reibungsverluste.“
* „So belegen Sie Erfolg und ROI Ihres Produkts – mit transparenten Kennzahlen, die auch Stakeholder überzeugen.“
* „So nutzen Sie KI und Daten sicher – mit klarem Nutzen, IP-Schutz und sauberem Datenschutz.“
Sie ist bereit, Neues mitzutragen – wenn der Nutzen belegt ist: klare Daten, transparente Aussagen, einfache Integration und ein Anbieter, der Nutzerwert, Compliance und Datenschutz zusammen denkt. Was sie ablehnt, sind vage Versprechen, fehlende Belege oder Lösungen, die im regulierten Alltag mehr Reibung schaffen, als sie auflösen.
Welche Tonalität passt?
Im Ton trifft man Emily am besten sachlich, klar strukturiert und nutzenorientiert – auf Augenhöhe mit einer wissenschaftlich-technisch versierten Produktverantwortlichen. Statt Buzzwords braucht es belastbare Belege, saubere Begrifflichkeit (Anforderungen, Markt-Fit, Roadmap, Tech-Transfer, ROI, Datenschutz/IP) und eine ehrliche, transparente Darstellung. Ideal ist ein Stil, der den Nutzen greifbar macht und zugleich verständlich bleibt: konkret, ehrlich, mit Daten und klarer Priorisierung (belegter Nutzerwert & Markt-Fit als Kern; reibungsloser Tech-Transfer und Time-to-Market als Hebel; Datenschutz, IP-Schutz und Compliance immer mitgedacht). Self-Service über gute Inhalte, Demos und Webinare ist willkommen – im entscheidenden Moment zählt aber ein kompetenter Ansprechpartner, der ihre Detailfragen ernst nimmt.

Wie entscheidet sie – und wer entscheidet mit?
Kaufkriterien:
Bei der Bewertung neuer Lösungen zählen für Emily vor allem drei Faktoren: erstens ein belegbarer Nutzen mit Wirkung auf Produkt, Nutzer/Patienten und Geschäft; zweitens Integrationsfähigkeit und einfache Nutzbarkeit – inklusive einem reibungslosen Übergang von Entwicklung zu Produktion –, damit Zusammenarbeit und Time-to-Market nicht ausgebremst werden; drittens Datenschutz, IP-Schutz, Sicherheit und Compliance. Ergänzend achtet sie – auch wegen ihres Kostenbewusstseins – auf ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Referenzen und transparente Bewertungen.
Abzusichernde Risiken:
Vor einer Empfehlung will Emily vor allem Fehlentscheidungen ohne belegten Nutzen, verfehlten Markt-Fit und verzögerte Entwicklung bzw. Einführung, Brüche im Tech-Transfer zwischen Entwicklung und Produktion, Integrations- und Akzeptanzprobleme sowie Datenschutz-, IP-, Sicherheits- und Compliance-Risiken ausschließen. Je klarer ein Anbieter mit Daten, Referenzen und einem nachvollziehbaren Vorgehen zeigt, dass Nutzen, Integration und Datensicherheit tragen, desto eher gewinnt er ihr Vertrauen.
Buying Center & organisatorische Hürden:
Formal entscheidet Emily selten allein über das Budget – als Produktverantwortliche in der R&D-Organisation hat sie jedoch erheblichen Einfluss darauf, welche Lösung in die engere Wahl kommt und intern empfohlen wird. Im Buying Center wirken typischerweise der Head of R&D bzw. die Forschungs-/Entwicklungsleitung, CTO und IT/Security, Manufacturing- bzw. Operations-Verantwortliche (für Tech-Transfer und Scale-up), Regulatory und Qualität, das Management bzw. die Budgetverantwortlichen sowie der Einkauf mit. Emily bündelt die Perspektiven, bewertet Nutzen, Evidenz und Machbarkeit und ist oft diejenige, die eine Lösung intern vorantreibt – oder aussortiert. Typische organisatorische Hürden sind begrenzte Budgets und Sparvorgaben, konkurrierende Stakeholder-Interessen, die Kluft zwischen Forschungs- und Produktionswelt, gewachsene Datensilos und interne Abstimmungsschleifen. Botschaften wirken deshalb am besten, wenn sie ihr die belegten Argumente und Daten liefern, mit denen sie wissenschaftliche, regulatorische und kommerzielle Stakeholder gleichermaßen überzeugen kann.

Verortung im Big-Five-Modell
Offenheit: 8
Zutreffende Adjektive: wissbegierig, wissenschaftlich-technik- und produktaffin, aufgeschlossen für Neues mit Nutzenfokus
Gewissenhaftigkeit: 8
Zutreffende Adjektive: strukturiert, organisiert, priorisierungsstark, verlässlich und ergebnisorientiert
Extraversion: 6
Zutreffende Adjektive: kommunikativ und vermittelnd im Stakeholder-Kontext, netzwerkaktiv (v. a. LinkedIn), teamorientiert
Verträglichkeit: 7
Zutreffende Adjektive: kooperativ, ausgleichend, fair – erwartet im Gegenzug Transparenz und Substanz
Neurotizismus: 4
Zutreffende Adjektive: grundsätzlich belastbar und besonnen, datenschutz- und risikobewusst, sucht Klarheit unter Termin- und Priorisierungsdruck
Digitale Werbe-Touchpoints: Soziale Medien; Online-Shops; Videoplattformen; Suchmaschinen;
Einstellungen zur Online-Werbung: Online-Werbung nervt mich oft;
Nicht-Digitale Werbe-Touchpoints: Im Fernsehen; Im Radio; Direkt im Laden; Im Kino/Filmtheater;
Nutzung Verlagsmedien (letzte 12 Monate): Podcasts; eBooks; Bücher (Print); Tageszeitungen (Print);
Vorlieben für Podcast-Inhalte nach Genre: Business und Wirtschaft; Wissenschaft & Technik; Comedy; News & Politik;
TV-Nutzung nach Dauer (pro Woche): 1 bis 5 Stunden;
Präferenzen für Filme und Serien nach Genre: Komödien; Dokus; Dramas;
Nutzung sozialer Medien nach Marke: YouTube; LinkedIn; Instagram;
Aktivitäten auf Social Media: Kommentierte auf Posts; Private Nachrichten versendet; Beiträge von anderen Nutzern geliked oder Personen gefolgt; Beiträge von Influencern/Content Creators geliked oder gefolgt;
Produkte/Themen, über die online gesprochen wird: Computer, Smartphone & Technik; Filme & Serien; Urlaub & Reisen; Musik; Fashion;
KI-Nutzung: Online-Recherche; Nachrichten und Kommunikation (z. B. E-Mails, SMS, Übersetzungen); Planung + Zeitmanagement (z. B. To-do-Listen, Terminplanung); Bildung + Lernen; Technischer Support;
Internetzugang nach Typ: Festnetz-Internetanschluss (z. B. DSL, Kabel, Glasfaser); Mobile Datenverbindung (z. B. 4G, 5G, Hotspot vom Smartphone);
Einstellungen zum Shopping: Beim Einkaufen achte ich auf Sonderangebote; Ich gehe gerne zum Spaß einkaufen;
Einstellungen zum Online-Shopping: Vor größeren Anschaffungen informiere ich mich erst einmal im Internet; Ich möchte meine Einkäufe noch am selben Tag erhalten;
Inspirationsquellen für neue Produkte: Soziale Medien; Online-Shops; Direkt im Geschäft;
Informationsquellen für Produkterecherche: Suchmaschinen (etwa Google); Kundenbewertungen; Marken-Webseiten;
Hohe Brand Awareness nach Kategorie: Smartphones; PCs und Laptops; Kleidung; Schuhe; Essen + alkoholfreie Getränke;
Smartphone nach Marke: Apple;
Emily, 37
Alter: 37
Politische Einstellung: Mitte
Typ der Innovationsanpassung: Frühe Mehrheit
Berufliche und finanzielle Situation
Beschäftigungslage: Product Manager, Vollzeitangestellt
Haushaltseinkommen: 100 000 $ bis 149 999 $ Euro
Höchster Bildungsabschluss: Master of Science (Biomedical Engineering)
Wohnsituation
Wohnort: Long Beach
Region: California
Wohnart: Eigentumshaus
FamilienstandVerheiratet
Haushaltsgröße2 Personen
Auswirkungen der wirtschaftlichen UmständeIch habe versucht, weniger Geld auszugeben
Meine Lebenshaltungskosten sind spürbar gestiegen
Hobbies und InteressenOutdoor-Aktivitäten
Reisen
Lesen
Wichtige Lebensaspekte und WerteEine glückliche Beziehung
Erfolgreich sein
Neues Lernen
Einstellung zu InnovationIch mag es, technologisch auf dem neusten Stand zu bleiben
Einstellungen zu LebensmittelnIch vermeide künstliche Aromastoffe und Konservierungsstoffe
Einstellungen zu digitalen MedienBeste Bild- und Soundqualität ist mir wichtig
Ich ziehe es vor, ein Bündel von Streaming-Diensten zu abonnieren
Einstellungen zu persönlichen FinanzenIch könnte mir vorstellen, alle Finanzangelegenheiten ausschließlich online abzuwickeln
Ich bin über meine finanzielle Situation bestens im Bilde
Einstellungen zum InternetIch schätze es sehr, überall mobiles Internet zu haben
In meiner Wohngegend ist der Mobilfunkempfang gut
Ich bin besorgt, dass meine Daten im Internet missbraucht werden
Einstellungen zu DienstleistungenIch nutze gerne KI-Tools (z. B. ChatGPT), um alltägliche Aufgaben zu erledigen
Ich tendiere dazu, Dienstleistungen und Services online zu buchen
Einstellungen zum ReisenIch buche Reiseleistungen spontan über mein Smartphone
Auf Reisen wünsche ich mir einzigartige Erlebnisse
Einstellungen zur UnterhaltungselektronikBeim Kauf von Elektronikgeräten achte ich vor allem auf Energieeffizienz
Einstellungen zu VersicherungenIch bin gut über meine persönlichen Versicherungsverträge informiert
Emily im Detail Leben und Charakter
Emily ist 37 Jahre alt, verheiratet und teilt sich mit ihrem Partner einen 2-Personen-Haushalt in einem Eigentumshaus in Long Beach, Kalifornien – im wirtschaftlich vielfältigen Großraum Los Angeles. Als Product Manager innerhalb der R&D-Organisation eines Pharmaherstellers verantwortet sie in Vollzeit die Entwicklung und Weiterentwicklung eines pharmazeutischen Produkts; auf der Entscheidungsebene agiert sie zwischen Manager und User – sie steuert ihr Produkt entlang des Entwicklungswegs, koordiniert Forschung, Regulatory, Qualität und die Schnittstelle zur Produktion und spricht Empfehlungen aus, deren Gewicht im Auswahlprozess hoch ist, auch ohne das große Investitionsbudget eines Executives. Sie hält einen Master of Science in Biomedical Engineering, verbindet also tiefes technisch-wissenschaftliches Verständnis mit Produkt- und Marktblick, und zählt bei Innovationen zur frühen Mehrheit. Ihr Haushaltseinkommen liegt zwischen 100.000 und 149.999 US-Dollar. Politisch verortet sie sich in der Mitte – und hat angesichts spürbar gestiegener Lebenshaltungskosten zuletzt bewusst versucht, etwas weniger auszugeben.
Im Kern ist Emily eine strukturierte, evidenz- und nutzerorientierte Macherin, deren Wert- und Risikoverständnis von der Verantwortung für ein Produkt im regulierten Umfeld geprägt ist: Eine verspätete Entwicklung, unklare Anforderungen, ein schwieriger Übergang von der Forschung in die Produktion oder ein Feature ohne belegten Nutzen bedeuten für sie nicht nur Aufwand, sondern verlorene Zeit, regulatorische Risiken und verpasste Marktchancen. Sie denkt deshalb in Wirkung, Evidenz und Prioritäten: Was bringt Patienten, Anwendern und dem Geschäft den größten Mehrwert, was ist wissenschaftlich und regulatorisch tragfähig – und woran wird der Erfolg messbar?
Was sie auszeichnet, ist die Verbindung aus wissenschaftlich-technischem Hintergrund, Kundenfokus und Lernbereitschaft. Sie bleibt gern technologisch auf dem neuesten Stand, ist als frühe Mehrheit offen für Neues, prüft es aber pragmatisch auf Nutzen, Machbarkeit, Compliance und Akzeptanz. Neues Lernen ist einer ihrer zentralen Lebenswerte; entsprechend nutzt sie KI-Tools wie ChatGPT ganz selbstverständlich und breit – für Recherche, Kommunikation, Planung und Zeitmanagement, Weiterbildung und sogar technischen Support. Zugleich ist sie kein sorgloser Nutzer: Sie ist besorgt über möglichen Missbrauch ihrer Daten im Netz, was sie für Datenschutz-, IP- und Sicherheitsfragen besonders sensibilisiert – im forschungsnahen Umfeld ein unmittelbar relevanter Punkt.
Ihr digitaler Alltag ist effizient, mobil und qualitätsbewusst. Mobiles Internet überall ist ihr wichtig, sie legt Wert auf beste Bild- und Tonqualität und bündelt ihre Streaming-Dienste. Über ihre Finanzen ist sie bestens im Bilde und kann sich vorstellen, sie vollständig online zu regeln; Dienstleistungen bucht sie gern online. Bei Elektronik achtet sie vor allem auf Energieeffizienz – ein Nachhaltigkeits- und Kostenbewusstsein, das auch ihren Lebensmittelkonsum prägt (sie vermeidet künstliche Aromastoffe und Konservierungsstoffe). Werbung begegnet sie eher genervt; klassische Online-Werbung stört sie oft.
Den Ausgleich findet Emily in Bewegung, Erlebnissen und Wissen. Outdoor-Aktivitäten und Reisen mit einzigartigen Erlebnissen sind ihr wichtig; Reiseleistungen bucht sie gern spontan über das Smartphone. Lesen gehört fest zu ihrem Leben – Bücher und eBooks ebenso wie Tageszeitungen. Erfolg zählt zu ihren Grundwerten. Beim Konsum ist sie zugleich preisbewusst und konsumfreudig: Sie achtet auf Sonderangebote, geht aber auch gern zum Vergnügen einkaufen, informiert sich vor größeren Anschaffungen online und möchte ihre Bestellungen am liebsten noch am selben Tag erhalten.

Was motiviert sie – was treibt sie um?
Werte & Haltung:
Für Emily zählt, dass ein Produkt echten, belegbaren Wert schafft – für Patienten und Anwender ebenso wie fürs Geschäft. Eine glückliche Beziehung, beruflicher Erfolg und Neues Lernen sind ihre zentralen Werte. Auf die Arbeit übertragen heißt das: Sie will Entscheidungen treffen, die fundiert, evidenzbasiert und nachvollziehbar sind, und Lösungen wählen, die sie vor wissenschaftlichen, regulatorischen und kommerziellen Stakeholdern überzeugend vertreten kann. Leere Versprechen überzeugen sie nicht; Vertrauen entsteht über belegten Nutzen und saubere Argumente.
Ziele:
Ihr Ziel ist es, erfolgreiche Produkte durch den Entwicklungsweg zu führen – Lösungen, die wissenschaftlich tragfähig sind, den Markt treffen und sich messbar rechnen. Konkret heißt das: klare Anforderungen und Prioritäten, eine erfolgreiche, termingerechte Entwicklung und Einführung, ein guter Produkt-Markt-Fit und eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Forschung, Entwicklung, Regulatory/Qualität und Produktion. Im Pharma- und Manufacturing-Kontext bedeutet das vor allem, den Übergang von der Entwicklung in die Produktion (Tech-Transfer und Scale-up) zu beschleunigen und compliance-konform zu gestalten – damit aus Forschungsergebnissen schneller marktreife, skalierbare Produkte werden. Gemessen wird sie an Kennzahlen wie Entwicklungsfortschritt und Time-to-Market, Roadmap- und Meilenstein-Einhaltung, Produkterfolg und Akzeptanz, Tech-Transfer-Geschwindigkeit, Qualität von Anforderungen und Entscheidungen sowie den Geschäfts- bzw. Wachstumsbeiträgen ihres Produkts.
Pain Points / Herausforderungen:
Den größten Reibungsverlust verursachen bei ihr drei Dinge: erstens konkurrierende Stakeholder-Interessen und sich ändernde Anforderungen, die Fokus und Roadmap gefährden; zweitens der oft mühsame Übergang von der Forschung in die Produktion – Datenbrüche, Inkompatibilitäten und langsamer Tech-Transfer zwischen Labor-, Entwicklungs- und Produktionswelt; drittens die Herausforderung, Nutzer- bzw. Patientenbedürfnisse, wissenschaftlich-technische Realität und Compliance-Anforderungen unter engen Timelines und begrenzten Ressourcen in Einklang zu bringen. Hinzu kommen Datensilos und fehlende belastbare Daten für gute Entscheidungen, Abhängigkeiten von Forschung und Produktion sowie der Druck, Erfolg messbar nachzuweisen. Empfindlich reagiert sie auf vage Nutzenversprechen ohne Beleg, intransparente Aussagen und Lösungen, die sich nicht sauber in bestehende, regulierte Abläufe einfügen.
Digitalisierung & Technologie-Adoption:
Emily ist eine treibende Anwenderin der digitalen Transformation in der Produktentwicklung – sie übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse, Markt- und Nutzerbedürfnisse in konkrete Produktentscheidungen. Datenbasierte Produktentwicklung und Analytics, KI als Werkzeug für Recherche, Priorisierung und Automatisierung, digitale Zwillinge und Simulation für Entwicklung und Scale-up, Cloud-basierte Tools sowie die digitale Verzahnung von Forschung, Entwicklung und Produktion prägen ihren Alltag. Als frühe Mehrheit ist sie neuen Technologien gegenüber offen, bewertet sie aber konsequent nach Nutzen, Machbarkeit, Datenschutz/IP-Schutz und Akzeptanz. Sie denkt in Nutzer- und Patientenwert, Prozessen und Wirkung statt in Technik-Trends und bevorzugt Lösungen, die sich nachvollziehbar integrieren lassen und den Weg von der Idee zum marktreifen Produkt verkürzen. Dass sie KI bereits breit nutzt, macht sie zu einer kompetenten, aber datenschutzbewussten Anwenderin moderner Werkzeuge.

Wie informiert sie sich?
Medien- und Informationsverhalten:
Emilys Informationsstil ist strukturiert, digital und nutzenorientiert. Vor größeren Anschaffungen informiert sie sich zuerst im Internet; für die Recherche nutzt sie Suchmaschinen, Kundenbewertungen und Marken-Webseiten, Inspiration ziehen ihr soziale Medien, Online-Shops und der Eindruck direkt im Geschäft. Beruflich informiert sie sich vergleichend und fundiert: über Produkt-, Fach- und Branchenpublikationen, wissenschaftliche und regulatorische Inhalte, Webinare, Case Studies, Tool-Vergleiche und den Austausch in ihrem professionellen Netzwerk. Außerhalb der Arbeit hält sie sich über Podcasts (am liebsten Business und Wirtschaft, Wissenschaft & Technik, Comedy sowie News & Politik), eBooks und Bücher, Tageszeitungen und gezielte YouTube-Inhalte auf dem Laufenden; Fernsehen spielt mit ein bis fünf Stunden pro Woche nur eine kleine Rolle.
Kanäle & Formate:
Digital erreichbar ist Emily über soziale Medien, Online-Shops, Videoplattformen und Suchmaschinen; klassische Touchpoints wie Fernsehen, Radio, Kino und der Laden vor Ort wirken ergänzend, während plumpe Online-Werbung sie eher abschreckt. In den sozialen Medien nutzt sie YouTube, LinkedIn und Instagram aktiv: Sie kommentiert Beiträge, sendet private Nachrichten und liked bzw. folgt Personen sowie Content Creators – LinkedIn ist dabei ihr beruflicher Leitkanal. Inhaltlich zünden bei ihr Formate, die Substanz und Klarheit verbinden: konkrete Case Studies mit belegbaren Ergebnissen, Evidenz- und ROI-Belege, anschauliche Demos und Use-Cases aus Entwicklung und Tech-Transfer, verständliche Visualisierungen, How-to-Inhalte und Webinare sowie ehrliche Vergleiche. Greifbarer, beweisbarer Nutzen überzeugt sie mehr als Werbeversprechen.
Glaubwürdigkeit & vertrauenswürdige Stimmen:
Glaubwürdig ist für Emily, was sich mit Daten, Evidenz und echter Erfahrung belegen lässt: nachvollziehbare Ergebnisse, Referenzen vergleichbarer Produkte oder Forschungsorganisationen sowie ehrliche, unabhängige Bewertungen. Am meisten zählen die Einschätzungen von Peers und Kolleginnen aus Produkt-, Entwicklungs- und Forschungsrollen, von erfahrenen Anwendern und Fachexperten sowie aus relevanten Communities. Hochglanz-Marketing ohne Beleg überzeugt sie nicht; Vertrauen gewinnt ein Anbieter über Transparenz, belastbare Nachweise, sauberen Umgang mit Daten und IP und die Fähigkeit, kritische wissenschaftliche und regulatorische Detailfragen offen zu beantworten.
Kommunikationsstil:
Ansprechen sollte man Emily sachlich, klar und nutzenorientiert – mit Daten, Evidenz und konkretem Mehrwert statt Schlagworten. Sie schätzt Struktur, Transparenz und ehrliche Darstellung von Stärken wie Grenzen und durchschaut leere Versprechen schnell. Für moderne, datenbasierte und KI-gestützte Ansätze ist sie sehr offen, solange Nutzen, Machbarkeit, Datenschutz und Compliance überzeugen. Am wertvollsten ist ihr Kommunikation, die ihr hilft, fundierte Produktentscheidungen zu treffen und sie gegenüber ihren wissenschaftlichen, regulatorischen und kommerziellen Stakeholdern überzeugend zu vertreten.

Welche Botschaften wirken?
Am stärksten wirken Botschaften, die ihre produkt- und entwicklungsorientierte Kernlogik treffen: „Belegter Nutzen, wissenschaftliche Tragfähigkeit und ein reibungsloser Weg in die Produktion schlagen Bauchgefühl – mit Daten, klaren Prioritäten und messbarer Wirkung.“ Überzeugend sind für sie Nutzenargumente wie:
* „So treffen Sie Produktentscheidungen auf belastbarer Datenbasis – statt auf Annahmen.“
* „So beschleunigen Sie den Übergang von der Entwicklung in die Produktion – mit durchgängigem, compliant Tech-Transfer und schnellerem Scale-up.“
* „So bringen Sie Nutzerbedürfnisse, wissenschaftliche Machbarkeit und Compliance in Einklang – ohne Reibungsverluste.“
* „So belegen Sie Erfolg und ROI Ihres Produkts – mit transparenten Kennzahlen, die auch Stakeholder überzeugen.“
* „So nutzen Sie KI und Daten sicher – mit klarem Nutzen, IP-Schutz und sauberem Datenschutz.“
Sie ist bereit, Neues mitzutragen – wenn der Nutzen belegt ist: klare Daten, transparente Aussagen, einfache Integration und ein Anbieter, der Nutzerwert, Compliance und Datenschutz zusammen denkt. Was sie ablehnt, sind vage Versprechen, fehlende Belege oder Lösungen, die im regulierten Alltag mehr Reibung schaffen, als sie auflösen.
Welche Tonalität passt?
Im Ton trifft man Emily am besten sachlich, klar strukturiert und nutzenorientiert – auf Augenhöhe mit einer wissenschaftlich-technisch versierten Produktverantwortlichen. Statt Buzzwords braucht es belastbare Belege, saubere Begrifflichkeit (Anforderungen, Markt-Fit, Roadmap, Tech-Transfer, ROI, Datenschutz/IP) und eine ehrliche, transparente Darstellung. Ideal ist ein Stil, der den Nutzen greifbar macht und zugleich verständlich bleibt: konkret, ehrlich, mit Daten und klarer Priorisierung (belegter Nutzerwert & Markt-Fit als Kern; reibungsloser Tech-Transfer und Time-to-Market als Hebel; Datenschutz, IP-Schutz und Compliance immer mitgedacht). Self-Service über gute Inhalte, Demos und Webinare ist willkommen – im entscheidenden Moment zählt aber ein kompetenter Ansprechpartner, der ihre Detailfragen ernst nimmt.

Wie entscheidet sie – und wer entscheidet mit?
Kaufkriterien:
Bei der Bewertung neuer Lösungen zählen für Emily vor allem drei Faktoren: erstens ein belegbarer Nutzen mit Wirkung auf Produkt, Nutzer/Patienten und Geschäft; zweitens Integrationsfähigkeit und einfache Nutzbarkeit – inklusive einem reibungslosen Übergang von Entwicklung zu Produktion –, damit Zusammenarbeit und Time-to-Market nicht ausgebremst werden; drittens Datenschutz, IP-Schutz, Sicherheit und Compliance. Ergänzend achtet sie – auch wegen ihres Kostenbewusstseins – auf ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Referenzen und transparente Bewertungen.
Abzusichernde Risiken:
Vor einer Empfehlung will Emily vor allem Fehlentscheidungen ohne belegten Nutzen, verfehlten Markt-Fit und verzögerte Entwicklung bzw. Einführung, Brüche im Tech-Transfer zwischen Entwicklung und Produktion, Integrations- und Akzeptanzprobleme sowie Datenschutz-, IP-, Sicherheits- und Compliance-Risiken ausschließen. Je klarer ein Anbieter mit Daten, Referenzen und einem nachvollziehbaren Vorgehen zeigt, dass Nutzen, Integration und Datensicherheit tragen, desto eher gewinnt er ihr Vertrauen.
Buying Center & organisatorische Hürden:
Formal entscheidet Emily selten allein über das Budget – als Produktverantwortliche in der R&D-Organisation hat sie jedoch erheblichen Einfluss darauf, welche Lösung in die engere Wahl kommt und intern empfohlen wird. Im Buying Center wirken typischerweise der Head of R&D bzw. die Forschungs-/Entwicklungsleitung, CTO und IT/Security, Manufacturing- bzw. Operations-Verantwortliche (für Tech-Transfer und Scale-up), Regulatory und Qualität, das Management bzw. die Budgetverantwortlichen sowie der Einkauf mit. Emily bündelt die Perspektiven, bewertet Nutzen, Evidenz und Machbarkeit und ist oft diejenige, die eine Lösung intern vorantreibt – oder aussortiert. Typische organisatorische Hürden sind begrenzte Budgets und Sparvorgaben, konkurrierende Stakeholder-Interessen, die Kluft zwischen Forschungs- und Produktionswelt, gewachsene Datensilos und interne Abstimmungsschleifen. Botschaften wirken deshalb am besten, wenn sie ihr die belegten Argumente und Daten liefern, mit denen sie wissenschaftliche, regulatorische und kommerzielle Stakeholder gleichermaßen überzeugen kann.

Verortung im Big-Five-Modell
Offenheit: 8
Zutreffende Adjektive: wissbegierig, wissenschaftlich-technik- und produktaffin, aufgeschlossen für Neues mit Nutzenfokus
Gewissenhaftigkeit: 8
Zutreffende Adjektive: strukturiert, organisiert, priorisierungsstark, verlässlich und ergebnisorientiert
Extraversion: 6
Zutreffende Adjektive: kommunikativ und vermittelnd im Stakeholder-Kontext, netzwerkaktiv (v. a. LinkedIn), teamorientiert
Verträglichkeit: 7
Zutreffende Adjektive: kooperativ, ausgleichend, fair – erwartet im Gegenzug Transparenz und Substanz
Neurotizismus: 4
Zutreffende Adjektive: grundsätzlich belastbar und besonnen, datenschutz- und risikobewusst, sucht Klarheit unter Termin- und Priorisierungsdruck
Digitale Werbe-TouchpointsSoziale Medien
Online-Shops
Videoplattformen
Suchmaschinen
Einstellungen zur Online-WerbungOnline-Werbung nervt mich oft
Nicht-Digitale Werbe-TouchpointsIm Fernsehen
Im Radio
Direkt im Laden
Im Kino/Filmtheater
Nutzung Verlagsmedien (letzte 12 Monate)Podcasts
eBooks
Bücher (Print)
Tageszeitungen (Print)
Vorlieben für Podcast-Inhalte nach GenreBusiness und Wirtschaft
Wissenschaft & Technik
Comedy
News & Politik
TV-Nutzung nach Dauer (pro Woche)1 bis 5 Stunden
Präferenzen für Filme und Serien nach GenreKomödien
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Filme & Serien
Urlaub & Reisen
Musik
Fashion
KI-NutzungOnline-Recherche
Nachrichten und Kommunikation (z. B. E-Mails, SMS, Übersetzungen)
Planung + Zeitmanagement (z. B. To-do-Listen, Terminplanung)
Bildung + Lernen
Technischer Support
Internetzugang nach TypFestnetz-Internetanschluss (z. B. DSL, Kabel, Glasfaser)
Mobile Datenverbindung (z. B. 4G, 5G, Hotspot vom Smartphone)
Einstellungen zum ShoppingBeim Einkaufen achte ich auf Sonderangebote
Ich gehe gerne zum Spaß einkaufen
Einstellungen zum Online-ShoppingVor größeren Anschaffungen informiere ich mich erst einmal im Internet
Ich möchte meine Einkäufe noch am selben Tag erhalten
Inspirationsquellen für neue ProdukteSoziale Medien
Online-Shops
Direkt im Geschäft
Informationsquellen für ProdukterechercheSuchmaschinen (etwa Google)
Kundenbewertungen
Marken-Webseiten
Hohe Brand Awareness nach KategorieSmartphones
PCs und Laptops
Kleidung
Schuhe
Essen + alkoholfreie Getränke
Smartphone nach MarkeApple

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